Nach dem Olympic Park verlassen wir die USA per Fähre (von Port Los Angeles nach Victoria) und fahren auf Vancouver Island um dort noch 5 Tage zu verbringen.

Victoria ist die Hauptstadt von British-Columbia und hat ihren Regierungssitz auf der Insel. Die Stadt, besonders die Innenstadt ist sehr europäisch und viele Gebäude im typisch britisch viktoriansichen Stil gebaut.







„Ja das ist ja sehr interessant, Papa und was tun wir nun in der Aufmachung?“

In Victoria versuchen wir nochmals bei „Prince of Whales“ unser Glück – wir wollen Orcas (Schwertwale) sehen. Beim Verkauf, meinte der motivierte Verkäufer, dass gerade high season sei und man diese zu 90-95 % sehen könnte… YEEEEEEEEEEEAH, das machen wir!




Es lag sicher an meinem Englisch, denn wie uns unser Tourguide gleich zu Beginn sagte, seien keine Orcas mehr die letzten 3 Wochen gesehen worden. Und auch heute war noch kein Wal in Sicht und dieselbe noch dazu heute ziemlich schlecht, wegen des Nebels. Wir hatten Glück, denn der Nebel lichtete sich bei unserer Fahrt und so sahen wir einen Buckelwal und im Anschluss Seelöwen bei einem Leuchtturm.

und zum Schluss den Seeotter „Olli“, der hier mit zwei anderen Kollegen lebt und sich gerade .die Sonne auf seinem Bauch scheinen lässt

und beim Aussteigen haben wir tatsächlich sogar noch Orcas getroffen – so ein Glück aber auch!


Beim obligatorischen Sightsseeing ging es damit noch mal zur Sachen, in Wisherman’s Wharf konnten wir schöne schwimmende Bootshäuser besuchen, wo man Souveniers und Fisch zum Essen bekommt…




Zur Zeit des Goldrausches wurden viele Arbeiter für den Minen- und Eisenbahnbau benötigt, viele davon wanderten dafür von China aus und das nicht sehr große Chinatown ist heute noch zu sehen, mit engen Gassen und netten kleinen Geschäften.



Nach Victoria zieht es uns auf einen Campingplatz nähe der Swartz Bay und nach der Weiterfahrt geht es vorbei an Nanaimo, wo man im Hafenbecken bunte Seesterne sehen konnte.




Die letzten Tage auf Vancouver Island verbringen wir in Parksville, einem Städtchen, das zu dieser Zeit immer einen Sandskulptur-Wettbewerb veranstaltet.




Während die Nordamerikaner leider beim CO2 Ausstoß mit ihren großen Pickups alles anderes als vorbildlich sind, sind sie im Campingbereich beim Dumping (Ablassen von Grau-/Toilettenwasser) sehr gut eingerichtet. So haben fast alle Stellplätze der Campingplätze einen Kanalanschluss und auch die Campingwägen im Gegensatz zu europäischen Fahrzeugen einen Anschluss samt Schlauch, wo man direkt das Abwasser los wird.


Am Camping war eine Badestrand am Fluß dabei, wo man Klippenspringen konnte – und hoffen, dass das Wasser wirklich tief genug ist. „David spring mal vor, du hast die kürzesten Beine!!!!“




Nach fünf Tagen Vancouver Island ging es per Fähre zurück auf das Festland nach Vancouver, wo wir unser Wohnmobil zurückgaben und weil wir scheinbar eine „Montagsauto“ mit vielen Wehwechen hatten, bekamen wir die zu viele gefahrenen KM nicht berechnet und auch das Taxi refundiert. Somit blieben noch zwei Tage in Vancouver.
Hier sehen wir uns Gastown und Chinatown an, beide Stadtteile sind für ihre Geschäfte und Essensmöglichkeiten bekannt …









…auch trifft man auf Gassen in denen Drehaufnahmen für das „Mega Sword“ – einer Staffel, die in Seattle spielt…




Will man die Innenstadt (downtown) besichtigen, dann kommt man leider (trotz vieler Warnungen im Vorfeld – danke Jürgen =)) NICHT an den traurigen Bildern der dort lebenden Drogenabhängigen vorbei – sie leben überall entlang oder Nähe der Hasting-Street. Beim Umgang mit der offenen Drogenpolititk bis zur Freigabe und Ausgabe von Heroin dürfte nicht immer alles richtig gelaufen sein, so leben hier Tausende obdachlose Junkies auf den Straßen, die sich teilweise nur in einer 90 Grad Krümmung weiterbewegen können. „Warum tut hier niemand etwas?“ – aber außer einer gewissen Endzeitstimmung ist es aber in keinster Weise gefährlich, es schmerzt nur, dass sowas möglich ist – in einem Land wo zwei Gassen weiter IT- und Finanzunternehmen ihre Geschäftssitze haben… Hier lebt der Erfolg und (scheinbarer) Misserfolg unmittelbar nebeneinander.
Aber natürlich auch das andere Vancouver, das ja überall für seine hohe Lebensqualität gepriesen wird zeigt sich uns zB. im öffentlichen Markt









um unsere Englischkenntnisse nochmals zu „toppen“ =), nochmals einen Kinoabend: „Papa, ich versteh da sicher nix, die Minions vom letzten Mal waren schon an der Grenze„, meinte David

Dann noch letztes Highlight ein Totempark (es sind auch Fotos von Totems der Stadt Duncan von Vancouver Island dabei) im Stanley Park, nachdem „Fürchti“ sich aus oben beschriebenen Gründen nicht mehr nach Towntown will, sehen wir uns die Skyline von der Vis-a-Vis-Seite an.





Somit beenden wir am 14.8.2024 unsere 6 wöchige Reise durch Alaska, Kanada und den USA und besonders die Kinder freuen sich schon wieder auf zu Hause. Viele Freunde wurden schon unterwegs kontaktiert, damit sie sich sehr bald nach Ankunft wieder treffen können =)







Nach 4800 km gehts wieder zurück nach Österreich… hier unsere Route durch Vancouver-Island
