So eine Reise mit Wohnmobil mit manchmal ungewissen Zielen kann auch schon mal müde machen, besonders wenn man lange Strecken im Auto hinter sich bringt. Dabei fragt man sich unweigerlich, hoffentlich ist die weite Strecke auch das Ziel wert ist… So fahren wir am 30. Juli von Seattle zum Nationalpark des Mount Rainiers, wo wir 2 Nächte verbringen und dort wandern wollen.

… und wollen nach dem Olympia-Park nach Vancouver Island weiter…

So ist nun unser Ausflugsziel ist der Mt. Rainier, der nicht weit vom Mt. St. Helens entfernt liegt und hier das Stadtbild vor Seattle prägt (sofern es die Sicht erlaubt und es mal nicht regnet). Wir hatten Glück und hatten traumhaft schönes Wanderwetter…

Endlich Sonne, das ist gut und somit wurde ständig versucht, Sabine bei Laune zu halten, die ja so gern die Rockies gesehen hätte. Wir vermuten, es war eine Art „Selbsttherapie“, dass sie in Amerika nun auf Bilderjagd nach schönen Autokennzeichen ging. Von diesen gab es am Parkplatz unseres Wander-Ausgangspunkt viele… auch ein kritisches „echt jetzt?„, „Mama, du bist ja so peinlich“ oder aber „das kannst nicht machen!“ ist kein Hindernisgrund und wenn wer im betreffenden Auto sitzt, dann muss „sie“ halt in Deckung gehen. Hier die Trophäen:




















Die Wanderung auf den Mount Rainier im Bundesstaat Washington (hat nichts mit der Hauptstadt Washington DC zu tun, die ja im Osten liegt – ich muss das im Namen meines Freundes und Geografie-Kollegen Ernst hier mal aufklären!) war trotz vieler Wanderer ein Genuss mit vielen schönen Bildern, die es hier zu machen gibt…
















„Mama sieh es mal positiv, ohne Rockies ersparen wir uns das lästige Wandern!“



Nicht wandern, hä? Mittlerweile nehmen die Kinder mit 11 und fast 13 Jahren nicht mehr jede Aktivität selbstverständlich hin, man muss schon pädagogisch alles geben („dann bleibts das nächste Mal daheim!„) und sogar Pausentage einlegen um die ganze Meute (besonders aber den Fahrer!) bei Laune zu halten. Besonders freut es unsere drittjüngste Mitfahrerin, wenn die beiden Jüngsten schon beim Hinflug mit der Planung der restlichen Ferientage nach unserer Rückkehr beginnen!

„wir waraden froh gewesen, wenn mit uns…“ hilft auch nicht immer weiter – und daher müssen entsprechende Aktivitäten ins Programm aufgenommen werden wie:



gut wirkt auch noch (ich glaub das geht bis mind. 18): „wer findet den dicksten Baum?„


wie hier im Hoh Rain Forest im Olympia Park, wo man alte Baumriesen bewundern kann. Auch die Twilight-Autorin ließ sich vom mystischen Wald, der als einer der nördlichsten Regenwälder gilt, inspirieren.





aber auch am Strand „La Push“, wo sich das Wetter sobald man sich der Küste nähert, plötzlich in Nebel verhüllt und gestrandete Baumriesen den Strand zieren, dienten der einen oder anderen Szene von Twilight…





… und dann kann schon mal wieder eine Wanderung, wie zB. der Hurricane Ridge Trail, eingebaut werden…







In Joyce wurde zu Mittags ein Fest zu Ehren des Dorfes Joyce gefeiert, mit Country Songs und vielen Ständen…


Zwar lädt der Pazifik mit seinen 14 Grad Wassertemperatur nicht zum Schwimmen ein, dafür für schöne Strand-/Sonnenuntergangsfotos











Bei soviel positiven Momenten, auch das Wetter zeigte sich auf der ansonsten sehr regenreichen Olympikhalbinsel von der schönsten Seite, kann man schon noch mal Wandern gehen und dank der APP „All Trails“ lässt es sich auch gut navigieren, wenn man, dann allerdings auch die zuvor heruntergeladenen Trails nicht verwechselt… aber egal da gehen wir mal lang, kann ja nicht so weit sein, sind ja nur 3 Meilen rein, dann ach ja, das müsste der Trail hier sein, 3 (knackige) Meilen rauf zum Lake Deer und wieder zurück, dh. insgesamt ein 17 km – Hatscher…






Irgendwie doch stolz, dass wir so schöne Tage in den USA verbringen durften, geht es mit der Fähre am 6.8.24 von Port Angeles nach Vancouver Island.
Unsere Tour durch die USA:

Weiter geht es mit Vancouver Island und danach noch 2 Tage in Vancouver bevor es am 14.8. wieder heimwärts geht! („yippieh – nur mehr 1 Woche!“ – Laura & David, „schnüff“ – Sabine U.)