Mit Alaska verbindet man wilde, raue Natur mit Minusgraden weit unter 30 Grad Celsius… Jack Londons Geschichten vom arktischen und ungezähmten Norden… mit den Ureinwohnern (Inuits) und natürlich mit “wilden” Tiere wie Bären, Elche, Wölfe… aber NICHT mit ewig langer Anreise, damit wollten wir beginnen, YESSS!

Am 28.6.24 sollte es losgehen (wegen technischer Probleme ging unser Flug erst am 29.6.) über Vancouver (1 Nacht in einem AirBnB) nach Anchorage – Alaska. Unser “VORHER”-Bild mit guter Stimmung und ausgeschlafen…

Haben auch schon mal besser ausgesehen, aber nach 12 Stunden Flug endlich in Vancouver angekommen …
…geht es mit dem Taxi zum AirBnB etwas außerhalb von Vancouver.
Einen Tag später am 30.6. nach 3 1/2 Std Weiterflug endlich in Anchorage (Alaska) angekommen…
“brumm brum” bzw. “gluck gluck” macht dieser fast neue Ford mit scheinbar unglaublich vielen PS (“I don´t know exactly” war die Antwort) und Automatikgetriebe. Im Vergleich zum typischen Camper haben wir hier aber ein eher kleines Fahrzeug mit 7,4m.
Früh übt sich, wer Holzfäller in Alaska oder Kanada werden oder zumindest ein Lagerfeuer vorbereiten will. Unser erster Stellplatz in Richtung “Denali Nationalpark”
Aber: “Daheim bleiben ist auch keine Option (Sabine U, Katzelsdorf 2024)”, daher: “Wenn der Berg (Mount Denali 6100 m höchster Berg Nordamerikas) nicht zu uns fährt, dann müssen wir zum Berg fliegen!” (Autor dieser legendären Phrase möchte lieber ungenannt bleiben!)
Nach so viel Bergkulisse verbrachten wir den Abend auf einem Stellplatz an einem kleinen See (big lake) bei Willow und stellten unsere Tour um, die nun den Süden von Alaska in Richtung Valdez zum Ziel hat…
…auf einer Moschusochsen Farm, die mehr als 70 Stück beheimatet, lernten wir, dass der Geruch des Urins in der Paarungszeit wie das gleichnamige Parfum riecht, sondern auch, dass die Moschusochsen eigentlich mit den Ziegen verwandt sind. Das Fell ist das längste von Säugetieren und hält auch Temperaturen von – 70 Grad C stand… ob es die Ziege aber auch überlebt, blieb dann aber offen…
Nach einer Nacht am Parkplatz in der Nähe des Matanuska Gletschers (39 km lang) – beim gleichnamigen Matanuska Rivers – besuchten wir den Gletscher und wie man sich gut vorstellen kann, die Saison dauert aufgrund des kurzen Sommers ja nur 3 Monate, müssen hier die Eintrittspreise in dieser kurzen Zeit verdient werden. Daher sind hier fast alle Touren, Lebensmittel usw. “fast” geschenkt – blärrrr!!!! “Aber wir kommen ja nur einmal hierher”, denkt sich der Sparefroh und übt sich in beruhigender Bauchatmung und daher buchen wir die guided tour und bewandern mit Mikrospikes den Gletscher mit einem ecuadorianischen Reiseführer, der aber mehr für Stimmungsmache, denn für inhaltliche Führung gut war!!!
Die Straße (Alaska Highway nr. 1) bringt uns weiter in Richtung Osten nach Copper Center von wo wir den Wrangell bzw. St. Elias Nationalpark besuchen wollen.
Bus von innen =)
Nächstes Ziel lautet McCarthy bzw. Kennicott eine 1920 aufgelassene Kupfermine mitten im Wrangell/St. Elias Nationalpark. Die Anreise dahin führt über ca. 130 km “gravelroads” (Schotterpisten), die anfängliche Vorsicht weicht bei zunehmender Fahrtzeit dem Gedanken “ist eh ein Leihwagen”. Nach einer Nächtigung mit Feuerwerk (auch ein wenig seltsam anmutendes “Autos von Klippen werfen” findet hier mancherorts anstatt des Feuerwerks statt) besuchen wir nächsten Tag Kennicott mit den Kupferminen und wandern von dort weiter mit “Bärenspray” bewaffnet zum nahe gelegenen “Root Glacier” (22 km lang).
“Wer sagt hier, ich habe kein Haubengesicht!” Vielleicht kann ich damit die Bären vertreiben – egal hinter uns der “Root Gletscher”

Am Rückweg noch einige Eindrücke von Kennicott und McCarthy samt einem alten “Ford T” erstes fließbandproduziertes Auto der Welt, da schlägt das BWL-Herz höher =).

Weiter geht es mit unserer Tour in Richtung Süden nach Valdez.

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