Unsere nächste Station nach Montenegro führt uns weiter nach Albanien. Am 16.7.22 erreichen wir den Skutariesee (Shkodrasee) der ca. zur Hälfte noch in Montenegro und die etwas kleinere Hälfte davon in Albanien liegt. An einem sehr modernen Campingplatz machen wir unsere erste Rast. Der See hat ca. eine Fläche des Gardasees und ist somit einer der größten Binnengewässer im Balkangebiet. Überraschend warm, weil seine Wassertiefe bis zu 5 m schwanken kann, scheinbar hat er gerade Tiefststand, somit ist ein “Trockener” ohne Bedenken drinnen – bei Wassertemperaturen von ca. 28 eher 30 Grad… =) juhu!





Was uns bereits am Campingplatz auffällt, wie freundlich uns die Albaner begegnen. Überall trifft man sehr freundliches Servicepersonal und auch in den Restaurants gibt es immer wieder außerordentlich zuvorkommende und sehr gut “englisch-sprechende” Angestellte.





Diesen zweiten Blick wollen wir uns daher näher ansehen, wir fahren zurück zu der bezaubernden Flusslandschaft.








Was mir aber ein wenig Sorgen bereitet, dass ich nicht weiter rauf gehen würde, dh wenn die jetzt schon überall “hinterherspringen” – was kommt dann?
Am besten ein Themenwechsel, wir fahren jetzt weiter nach Kruja, wo wir typisch albanisch in einem kleinen Garten “campieren” dürfen.






Wer einmal nach Tirana komm, bitte NICHT mit diesem Bunker “Bunkart 2” beginnen, die Stimmung ist danach mindestens 30 Minuten am oder unter dem Boden… Hier wird nicht nur gezeigt, dass unter dem kommunistischen Diktator Enver Hoxha bis in die späten 80iger Jahre über 170.000 Betonbunker landesweit errichtet wurden. Bunkart 2 zeigt auch, wie die Albaner überwacht, abgehört, verhaftet, gefoltert und einfach ausgelöscht wurden… bis zu 10.000 Opfer forderte seine Herrschaft, die erst 1991, also 5 Jahre nach seinem Tod 1985, zu Ende ging. Seine kommunistische Bewegung sympathisierte zunächst mit Titos Partei, dann kam aber der Bruch und die vollständige Abschotung der Grenzen zu Jugoslawien und anderen Ländern. Danach orientierte man sich an Russland. Russland baute Schulen und Universitäten und brachte Industrie-Know How ins Land. Bis dahin konnte ein Großteil der Bevölkerung nicht lesen und schreiben. Doch auch hier kam bald der Bruch und dann orientierte man sich an China. Wobei auch diese Partnerschaft bald in Brüche ging… Nach jedem Bruch suchte man mögliche Kollaborateure in der eigenen Bevölkerung. Viele Eliten/Großgrundbeisitzer, Nicht-Kommunisten, konkurrierende Parteikollegen,… landeten – ähnlich wie bei Stalin in einem der vielen Arbeitslager, aus denen man nur selten lebend rauskam…










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Katzen auf unserem Campingplatz, bevor es weitergeht in den Süden Albaniens zu Nikos Camping in der Stadt der “Tausend Fenster” von Berat …



Niko 

Alte Kaffeerösterei 
Gebetshaus 
Weg zur alten Stadt 
Mit Mampfen/Trinken steigt gleich wieder die Stimmung! 
Alte Kirche





























Eine mutige Familie! Sieht recht hoch aus … bis man im Wasser auftrifft!
Tolle Gegend!
LG Ernst