Im “zivilisierten” Europa wird der Balkan oder die Balkanhalbinsel (rund um das Balkangebirge) sehr oft als Gebiet gesehen, das immer wieder mit Unruhe, Aufständen, Korruption, Rückständigkeit… in Verbindung gebracht wird. Die Länder wurden aber lange im Spannungsfeld der österreichisch-ungarischen Monarchie, Russland und vom osmanischen Reich fremdbeherrscht. Daher konnte keiner der Herrscher mit Loyalität der Einwohner rechnen.
Im eigentlichen Kerngebiet (Bosnien, Montenegro, Bulgarien, Serbien, Albanien, Mazedonien…) ist man aber über den Begriff Balkan durchaus stolz, da sich hier seit dem Krieg gewisse Identitäten entwickeln konnten.
Unsere Vorurteile aus dem Geschichtsunterricht überwindend fahren wir nach Dubrovnik weiter nach Montenegro in die Bucht von Kotor. Unser Stellplatz liegt auf der anderen Seite der Bucht, zu der wir mit einer Autofähre übersetzen. Vor uns rollt ein belgischer Bus in die nach Einbahn wirkende Straße, also kann es für unser Wohnmobil mit 3,2 m Höhe ja auch nicht schlimm werden. Nach 200 m der erste Gegenverkehr, also keine Einbahn. Der verzweifelte Busfahrer versucht an jeder Ecke ein Plätzchen zu finden um weiter zu kommen. Die Autofahrer nehmen es gelassen und machen wo es geht Platz oder schieben zurück. Hupsignale dienen hier mehr der Kommunikation, denn des persönlichen Affronts (reden wir uns ein) und schaffen es dann endlich zum Stellplatz, wo uns ein sehr netter Stellplatzbetreiber einen Platz direkt am Meer zuweist.















Essen gut alles gut, auch wenn die Anfahrt etwas länger dauerte =)







was heisst net weit? 
a bissi no, i seh ihn schon da vorn 







Na gut ich seh schon, da geht noch was am nächsten Tag am besten mit dem Bike rauf nach Curevac… Kann sein, dass es da mal steiler wird…












Papas Körperhaltung deutet auf einsetzende Müdigkeit hin…













Als wärs einer unserer Urlaube in den 80er. Fast genauso alles gesehen. Sehr fein
Feine Fotos – tolle Route!
Viel Spaß!
LG Ernst