Andalusien verbindet man mit Hitze und Siesta, endlose Weiten an Olivenhainen und dazwischen gebirgige Hügellandschaften mit weiß gekalkten Gebirgsdörfern und vieles davon finden wir hier auch so vor, wie wir es uns vorstellen. Im Gegensatz zu Österreich, sind hier allerdings die Orte kompakter und somit die Landschaft dazwischen streckenweise menschenleer. Vermutlich liegt das auch in der Verteilung des Landbesitzes, denn so sind ca. 60 % des spanischen Grund und Bodens in Besitz von 2500 Familien, das sind 2 % der Bevölkerung. Eines dieser Dörfer, zu finden in den Bergen der Alpucharras, heißt Pampaneira.


Du Papa, warum sind die Häuser hier alles weiß? Sieht irgendwie hübsch aus – die Frage musste ja kommen!
Scheinbar sind die Einwohner zum Kalken ihrer Häuser verpflichtet, denn überall sieht man NUR weiß gekalkte Häuser. Dies verschönert die kleinen Orte einerseits, hilft gegen Hitze, Kalk ist antibakteriell und wirkt auch gegen Insekten. Der zusätzliche weiße Anstrich ist wasserabweisend und es gibt fast keinen noch so kleinen Flecken, der nicht mit Weiß überstrichen wird. Die Bergdörfer wirken sehr gepflegt.





































🙂 Top-Reisebericht! Wie viel wirst du davon im Unterricht erzählen?
LG Ernst