Von 31.5.-2.6.21 verbringen wir drei Nächte in Begur an der schönen Costa Brava, wo wir schon vor 2 Jahre waren.

In der Bar in Begur essen wir Tapas.
Nach Begur geht es weiter in Richtung Barcelona, wir wollen in die Berge von Montserrat…
…wo man das bekannte Kloster besuchen kann.
In der jetzigen Zeit ist selbst Montserrat, das normalerweise ein Touristenmagnet ist, sehr leer.
Selbst die berühmte schwarze Madonna muss man schon fast suchen, weil keine Touristenschlangen darauf aufmerksam machen… fast schon mühsam =)
Bild von David – Wir fahren weiter nach Cardona und übernachten bei der Burg. Die Burg, die lange von den Bourbonen belagert und schließlich nach der Kapitulation gegen Spanien/Frankreich übergeben wurde, ist jetzt ein Viersternehotel. In Spanien findet man viele solche “paradores”, nämlich staatliche Top-Hotels in restaurierten Burgen, Schlössern usw. mit tollem Ausblick. Durch diese Hotelkette wurden leerstehende und dem Verfall drohenden Gebäude wieder reaktiviert und restauriert.
David entdeck den Selbstauslöser =)
“Was ist jetzt mit dem Salzbergwerk?”. Cardona ist nämlich bekannt für sein Salzvorkommen, schon zu Zeiten der Römer wurde hier bis Mitte der 90iger Jahre Salz abgebaut.
Dieser Salzfels ist der Rest des Urmeeres – 40.000 Jahre alt.
Zwei vertikale Stollen wurden bis 1000 m tief in die Erde gegraben. Horizontal haben wir besichtigt…
und auf einigen hunderten Metern kann man das aktive Salzleben im Berginnern bestaunen.
Zwar wird die Führung nur auf katalanisch gemacht, was zugegeben nicht ganz nachvollziehbar ist, denn viele aus der Gruppe würden Spanisch (castellano) verstehen, aber ein deutsches Infoblatt bzw. englischer Audioguide hilft uns, den Kindern die wichtigsten Daten vorab zu übersetzen.

Auch diesmal zieht es uns nach Barcelona, schließlich gibt es noch vieles zu entdecken. zB. weitere Werke von Antoni Gaudí. “Als ob wir die nicht eh schon alle kennen würden“, meinen Stimmen, die hier lieber anonym bleiben wollen… DENN: Wenn man es sich mit meiner Frau verscherzen möchte, dann braucht man nur etwas gegen die Sagrada Familia bzw. gegen Gaudi sagen. Sie ist ein großer Fan des spanische Stararchitekten und katalanischen Vertreters des Modernismus. Er prägte vor knapp 100 Jahren durch seine Bauten das neue Barcelona. Seine Bauten findet man aber auch in vielen anderen Städ(t)ten in ganz Spanien. Bemerkenswert sind nicht nur der Natur nachempfundenen Bauten, sondern auch die hohe Qualität der handwerklichen Ausführungen. Er arbeitete zu seiner Zeit nur mit den besten Handwerkern. Er setzte sehr oft Recyclingmaterialien (Fliesenbruch-Stücke,…) ein, in seinen “modernen” Baustellen waren Parkplätze, Wohnungen für die Arbeiter immer vorgesehen. Was aber Gaudi speziell macht, war sein Spiel mit dem Licht, helle natürlich wirkende Räume zB. im Casa Batlló, das von Gaudi gebaute Haus des spanischen Industriellen Batlló.

Wir besuchen das Gaudí Haus mittels 10 D Guide. Was das genau bedeutet, wird uns zum Schluss veranschaulicht. Wir müssen im letzten Raum eine Art Blume in den Mund nehmen (angeblich keine Drogen, so genau stellen wir das aber nicht in Frage) und nachdem die Türe geschlossen wird, beginnt die Licht-/Animationsshow und die Blume auf der Zunge beginnt tatsächlich im Rhythmus zu vibrieren.
Wirklich – alles drogenfrei, auch wenn das Bild hier etwas täuscht… David, hast du das Zeug eh ausgespuckt?
Beim Tapas Essen wirkt er noch immer glücklich – vielleicht sollten wir nachfragen, was das für eine Blume war?
Markthalle an der Ramblas, die zur Zeit auch sehr leer ist.
angekommen am Plaza Real – “Kann ich noch eine Blume haben?”, meint David.
In der Kathedrale von Barcelona kann man sich anlässlich des “Festivitad – Corpus Christi” etwas Kurioses ansehen….
Bild von David – nicht nur Gänse mit eigenartigen Frisuren …
… sondern ein im Springbrunnen tanzendes Ei.
Hier treffen wir uns auch mit Franziska, die wir schon auf den Azoren beim Whalewatching kennenlernen durften. Sie zeigt uns noch einige schöne Plätze von Barcelona und die Kinder genießen den Moment, mit “IHRER” Franzi!!!!
Bild von David – Kathedrale von Barcelona
Zum Kirschenfest nach Torrellas de Llobregat.
Hier kann man Kirschen kosten und kaufen…
Glaskünstlern über die Schulter schauen
Bild von Laura – und gleich daneben kann man die Miniaturwelt besuchen, die die wichtigsten Gebäude Kataloniens zeigt.
Sagrada Familia – “mah ist die schiach! Psst leise, wenn dich Mama hört!!!!”
Ein Fahrt mit dem Mini-Zug muss natürlich auch sein.
Haben wir jetzt schon alles gesehen auf dieser Welt?
Ich glaub, ein bisschen was gibt es noch… und die Kinder singen eines ihrer Lieblingslieder zu diesem Thema von Mark Forster:
“Es gibt 194 Länder, ich will jedes davon seh’n
Sechseinhalb Tausend Sprachen
Ich versuch’ sie zu versteh’n
Die ganze Welt voll Abenteuer
Will so viel wie’s geht erleben
Aber dich, Baby, dich, nur dich
Gibt’s halt einmal für mich”
admin Allgemein

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