Nach Pico geht es mit der Fähre am 25.4. zurück nach Faial und am Abend weiter mit dem Flugzeug nach Sao Miguel.

Da auf Sao Miguel die Lokale geschlossen sind, nutzen wir auf Faial noch die Möglichkeit um ein Restaurant zu besuchen. Das Genuino wird uns mehrfach empfohlen, sein Besitzer hat mit dem Segelboot bereits 2 x die Welt umsegelt und erzählt uns auch, dass er jeweils 18 und 21 Monate alleine unterwegs war.
Schmatz, wirklich gute Küche
Auf dem Weg zurück sehen wir den Pico von oben, in einer Wolkenhaube verhüllt.
Angekommen auf unserem “Hausmasta”-Strand, westlich von Ponta Delgada, wo wir ein schönes Häuschen mit Blick aufs Meer genießen.
Schon kurz nach der Ankunft steht fest, Sao Miguel macht Lust auf Meer und mehr… daher verlängern wir spontan unseren Aufenthalt auf den Azoren um weitere 5 Tage bis zum 5. Mai. Danach geht’s für 3 Tage zurück auf Madeira, wo wir dann am 8.5. den Heimflug starten.
“Ist heut endlich Olli-Tag?”. David und Laura freuen sich schon irrsinnig auf meinen Schulfreund, was er uns wohl zeigen wird? Der erste Ausflug geht zu einer alten Mineralwasserquelle…
“ich glaub mir ist schlecht!”, aber tatsächlich kann man aus der Quelle noch Wasser trinken kann, schmeckt richtig mineralhältig und perlt sogar…
Also los jetzt, die Kurve im 3. Gang mit 50 km/h, brumbrum
Wir fahren zu einer kleinen Therme, schon von außerhalb macht sich “Schwefelgeruch” breit. An vielen Stellen auf Sao Miguel blubbert warmes bis kochend heißes Wasser aus der Erde. Um nur 3 Euro darf man das angenehme Nass auch ausprobieren.
Pfoah, angenehm – bei 38 bis 40 Grad – Badewannentemperatur
He, wer holt jetzt mal bitte das Bier?
Wellenreiterstrand bei Sta. Barbara
In Sao Miguel sind die Lokale seit 10 Tagen zu, daher takeaway Pause im Freien.
“Ich muss mal aufs Klo”, hier nicht, das ist ein Walbeobachtungsturm – meine Güte
Olli lässt sein Portugiesisch und seine guten Kontakte spielen und Nicole, die Walbeobachterin zeigt uns, wie ihr Arbeitstag auf Land aussieht. Ihre Aufgabe ist es per Fernglas Wale/Delfine zu sichten und deren Standort dem Skipper im Schlauchboot mitzuteilen. Heute am 26.4. erschweren Regen und Nebel die Sicht.
“Und was machen wir jetzt Olli?” “Jetzt fahren wir zu unserem Essen”, “haha, da raucht es zwar überall, aber ich seh hier nirgends eine Küche!”
und wie es raucht, hier blubbert und raucht es schon wieder aus der Erde, wir sind nun in Furnas…
…ein Ort, der bekannt ist für seine heißen vulkanischen Quellen…
…und für seine “Erdöfen”, in diesen Löchern werden nämlich 6-7 Stunden lang, spezielle Töpfe gefüllt mit Fleisch und Gemüse versenkt und bei entsprechender Hitze gegart.
Vergrabener Topf
“Cozido” – nennt sich dieses typische Gericht
Olli hat uns das Essen samt Picknickmöglichkeit organisiert.
So, schnell noch die Füße aufwärmen, gleich neben dem Picknickplatz ist eine heiße Quelle neben dem Bach…
Fast zu heiß, hat sicher an die 50 Grad, meint unser kundiger Wanderführer und verzieht keine Miene ob der heißen Wassertemperatur
“Fog” – Nebel des Grauens
In Furnas gibt es auch eine Hotelanlage mit angrenzendem Park, der auf zauberhafte Art zum Spazieren einlädt.
Überall gibt es exotische Sträuche, Bäume, Blumen und sogar…
drei Gorillas haben wir gesehen
Finde die drei Gorillas!
Ein großer Teich im Park, der mit Thermalwasser befüllt ist, kann trotz “Nilfarbe” und 18 Grad Außentemperatur schon mal 30 Minuten besucht werden.
Zwar überall etwas Schlamm, aber ist sicher gesund =), denkt sich auch unsere Badehose, die sich ab sofort in rotem Schimmer präsentiert. Dennoch endlich warm, denkt sich unsere Solarzelle!!!
“Jetzt ruf mal Nicole an, wir wollen….
Delfine sehen, juchu!!!!
Am 27.4. buchen wir in Villa Franca eine weitere Waltour, vielleicht sehen wir ja heute Delfine.
“Schau da”, meint David, schon nach 2 km sehen wir einen Rundkopf-Delfin, der normalerweise sehr selten gesichtet wird. Er versucht gerade den Fischern ihren Fang abzuluchsen. Dachach sehen wir, aber leider ist unsere Handykamera dafür ungeeignet, einen riesigen Finnwal und einen Pottwal. Ebenso eine Gruppe von 30 Streifendelfinen.
Eigentlich schon zufrieden mit unseren Beobachtungen, tauchen plötzlich “gemeine” Delfine auf. Gemein deshalb, weil sie all”gemein” überall vorkommen. In diesem Fall handelt es sich um einen Kinderkarten und man sieht die Definbabies munter den Muttertieren hinterherspringen.
…nur unsere Kamera leider nicht =)
der da, springt wie Flipper neben uns raus…
Von diesen Klippen findet alljährlich das Redbull Cliffdiving statt. Von mehr als 20m Höhe springen die Männer und Frauen ins blaue Nass.
Vogelschutzgebiet während der Brutzeit auf der Inselinnenseite
admin Allgemein

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