Mit Sardinien verbindet man ja immer das Klischee von endlos langen Sandstränden, türkisem Meer,… in Wahrheit ist dies kein Klischee, sondern es stimmt =). Ganz egal wo wir an der Ostküste hinkamen, überall gab es traumhaft schöne Plätze… Ende September sind die Temperaturen im Gegensatz zu Juli, August bei erträglich moderaten 25-30 Grad…

für Strandmalereien
Wellen- und Wortspiele
Selbstporträts
Wenn da auch nicht noch die Schule wäre, daher wollen wir gleich mal…
… mit Vertragsrecht beginnen, denn schließlich soll am Wochenende frei sein . Leider war es Samstag und Sonntag bewölkt, daher bedurfte es einer Zusage, dass diese Tage als fix eingearbeitet gelten.
dazwischen müssen dann aber Sandorte gebaut werden
2 Schaufeln sonst nix, das reicht
weiter gehts mit Buddeln
“He Du da, kannst du mal gefälligst eine Karotte rüberwachsen lassen?”

Auf den Weg zu einem schönen Strand übernachten wir in den Bergen und wandern am nächsten Tag zu einem Strand namens Goloritze. Am Weg dorthin haben uns schon auf der Straße Esel begrüßt…
“He, hast Du mal was zum Essen dabei, Alter?”
“He, wenn Du jetzt nicht SOOOOFORT eine Karotte oder Brot rüber reichst, bin ich dann gleich mal weg!”
Kühe sind da schon einfacher…
…und auch Ferkel liefen frei herum
Auf diesen Weg nach Goloritze, ging es 3,5 km bergab. Eine Art Parkaufsicht kontrollierte mit Eintritten, dass nicht mehr als 250 Personen am Strand sind. Wir hatten Glück, denn es war starker Wind, daher wenig los…
Sehr kurzweiliger und landschaftlich abwechslungsreicher Weg
Diese Früchte, die aussehen, wie Litschis, nennen sich Corbezzoli und wenn sie rot sind schmecken sie leicht süßlich und gut!!!
Auch Kaktusfrüchte sind im Oktober überall zu sehen und erntereif. Man kann sie im Supermarkt oder auf der Straße kaufen und irgendwo am Straßenrand brocken. Allerdings muss man dabei auf die tausenden dünnen fast nicht sichtbaren Nadeln achten, die wir erst später bemerkten und nur schwer (aber mit Tixo gings) rausgehen. Ein findiger Österreicher hat ja daraus kahée, das Kaktusgetränk gemacht.
Faszinierend mit wie wenig Erde Planzen, wie dieser Baum, er wächst quasi am Stein, auskommen können.
Höhlen und …
… unterschlupfartige Gebäude, wie es schon Menschen vor tausenden von Jahren benutzt haben mochten.
Wir kommen dem Strand nahe
Tolles Klettergebiet, auf dem Block klettern mehrere Seilschaften rauf.
Endlich angekommen, durch den Wind ist draußen am Meer meterhohe Gischt zu sehen.
Trotz unruhiger See, ein wirklich einzigartiges Platzerl
Wind und Wellen lassen nach, also rein in die Fluten!
Weiter gehts am nächsten Tag nach Torre de Bari
Costa Rei, schöner langer weißer Strand, an dem wir frei stehen und 3 Nächte verbringen.
Ganz nah mit Blick aufs Meer, also wirklich grauslich! Pfui Teifi!
naja was soll ich sagen… =)
Fredi hats auch taugt…
Vertrag ist Vertag und ausgemacht ist ausgemacht, daher muss auch noch gespielt werden…
An unserem letzten Tag auf Sardinien besuchen wir im Süden die Hauptstadt Cagliari. Ein sehr lohnender Besuch…
viele nette enge Gassen und überall Plätze wo man draußen bei Kaffee, Wein oder Essen sitzen kann…
Cafèhaus
Stiegen führen rauf zur Festungsanlage, die auch die Universität beheimatet.
Die Stadtmauer mit noch altem Falltor (innen und außen)
Letzter Blick auf Cagliari bevor es auf die Nachtfähre nach Palermo geht.
Eine Kabine, damit die 13 stündige Überfahrt etwas kurzweiliger wird… so hat es sich Halva von Flaake zumindest vorgestellt. Allerdings hat sich das Mittelmeer ab Mitternacht von der stürmischen Seite gezeigt und unser großer Dampfer wurde ordentlich rauf, runter aber auch nach links und rechts geschüttelt. Dabei gab das Schiff knarrende Geräusche von sich, als würde es uns sagen wollen: “Du gleich oder besser gesagt JETZT brech ich auseinander!!!”. Die Gischt hat es dabei fast in den sechsten Stock rauf geweht. Selbst Halva von Flaake wäre da blaß geworden. Wie schrecklich muss es für die armen Menschen aus Aufrika in ihren kleinen Booten sein, die auf gut Glück, den Weg nach Europa suchen. Diese Wellen sind gnadenlos…
Schön wars in Sardinien und wir haben die Überfahrt überstanden. Die sardische Flagge fanden wir zwar schön, aber gleichzeitig auch etwas seltsam. Es zeigt ein rotes Kreuz, auf dem vier Mauren dargestellt sind. In jener Zeit (also vor 900 Jahren), als Sardinien noch zum spanischen Aragon gehörte, hat der damalige König angeblich vier solcher maurische Königreiche erobert und seither schmücken diese Köpfe symbolisch die Flagge…
Unsere Tour ostwärts durch Sardinien
admin Allgemein

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