Bevor wir Rovaniemi verlassen (Rovaniemi war übrigens wie Hammerfest in Norwegen im Zuge des Lappland-Krieges ein Schauplatz von “verbrannter Erde”, bei dem die deutschen Truppen auf ihrem Rückzug ganz Rovaniemi in Schutt und Asche gelegt haben) wollen wir noch eine Laufrunde einlegen. Auf gehts auf den Loipen zu den (schon etwas in die Jahre gekommenen) Schisprunganlagen. Im Winter muss es hier traumhaft sein, denn die Loipen werden fleissig neu gebaut und verbreitert. Über 30 km sind davon beleuchtet, denn von Dezember bis Mitte Februar ist es relativ dunkel! Kein Wunder, dass der Alkohol nicht im Supermarkt, sondern in einem Geschäft daneben verkauft wird….









Wir besuchen die Husky Farm “Bear Hill Husky” (https://www.facebook.com/Bearhillhusky). Dort kann man Husky-Schlitten-Touren buchen und einige Zeit mit den Hunden verbringen bzw. man bekommt anschaulich das Leben von Alaska Huskies gezeigt.




Ich hab mich schon wegen eines Bewerbunsgespräches erkundigt, aber er nimmt keine Österreicher sondern nur Hunde!!! Sein großes Ziel ist das Iditarod – Rennen in Alaska (härtestes Hundeschlitterennen der Welt, mehr als 1800 km). Mit Touristensafaris finanziert er seine Husky-Zwinger. Fast 90 Huskies sind derzeit auf der Husky Farm, 6 Mitarbeiter (viele davon Internships, dh. für Studenten interessant!!!) sorgen sich um das leibliche wohl der Hunde, darunter auch 6 Welpen. Durch den “Du weißt schon was”-Virus bleiben leider die Touristen aus, bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald normalisiert.














Da der Berg Levi (bestes Schigebiet in Finnland ) eh nur 531 m hoch ist und auf der Abfahrt knappe 300 m absolviert werden, wollen wir unser Versprechen einlösen und so dürfen unsere beiden endlich mal ein echtes “Downhill”-Rad ausprobieren.






Tolle Räder und Karts!
Hoffentllich dürfen sich die Kids beim Weihnachtsmann in Rovaniemi ein noch besseres Gefährt wünschen.
Alles Gute und Parhain terveisin!
Ernst