Wir sind in Finnland gesund und munter angekommen und verbringen zwei Nächte am Campingplatz in Helsinki.

Finnland das Land der Superlative… Land der tausend Seen, das Kanada Europas, … der 2 Mio. Saunen, … des erfolgreichen Schulsystems, das Land von Nokia, von Linux-Gründer Linus Torvald…

Das Land der Finnen, die ihr Land, ihre Natur im Sommer und (noch viel mehr) im Winter lieben und meist zurückhaltend und sehr freundlich sind.

Am 25.7. feiern wir Davids Geburtstag.
Wie man sich freuen kann, wenn man eine Schachtel Schokopopps (wie bei Oma) bekommt.
Mit der U-Bahn fahren wir ins Zentrum zur Stadtbesichtigung. Helsinki hat knapp 650.000 Einwohner, doch die sind gerade in ihren Mökkis (Wochenendhäusern meist am See), dementsprechend wenig los ist in der Stadt in den Sommermonaten. Dom von Helsinki.
Stärkung beim Dom, wo es Essen mit Finnischen “Flair” gibt – sehr gemütlich. Zuckerdosis II an diesem Tag und somit konnte nichts mehr schief gehen, dachten wir…
Markt am Hafen, die Finnen essen gerne Erdbeeren und Erbsen.
Wir probieren die berühmten Moltebeeren, die es angeblich nur in Lappland gibt. Teuer waren sie ja, geschmacklich haben sie noch Potential…
Gebratene Sardinen/Calamari und Crepes gabs am Hafen.

Mein Name ist Jonathan, aber alle nennen mich Jonny… heute war wieder ein guter Tag im Hafen, da waren wieder so “geistreiche” Touris, die lassen sich immer gut aus der Luft bejagen… Der Mama hab ich glatt ein Calamari samt Sardine aus dem Teller in einem waghalsigen Flugmanöver gestohlen, dabei hatte ich zwar mit dem kleinen Blondschopf Feindkontakt, aber ganz ohne Kollateralschäden geht es bei Möwensturzflügen einfach nicht.

Achtung vor dieser Möwe, sie hat unsere gebratene Calamari am Gewissen! Jetzt wissen wir, warum die Marktstände mit Netzen geschützt sind.
Eine Riesenradfahrt muss zum Geburtstag gemacht werden.
Mit der Fähre (im Öffiticket inbegriffen) gehts zur Insel Suomenlinna. Eine alte Festung samt Inselwanderung wartet auf uns, JUBEL!!!
U-Boot aus dem 2. Weltkrieg. “Pfoah Papa, können wir jetzt weiter gehen…”
Zurück am Festland

Wir verlassen am 26.9. Helsinkinki Richtung Westen in den Nationalpark Teijo, wo man angeblich auf den Wanderrouten gute Mountainbike-Trails um den See findet.

Die Seen sind hier ein Traum. Man kann wählen ob man am Campingparkplatz oder am Parkkplatz nächtigen will und kann am See fischen, Kanu fahren oder auch schwimmen (könnte laut Sabine wärmer sein, aber wir haben heute immerhin 24 Grad).
Auf zum Paddeln.
Brum Brum
Die Wanderwege können auch gut mit den MTB befahren werden. Es gibt auch tolle Entenwege, die auch spannend zu befahren sind. Auf Youtube haben wir uns zwar vorab informiert aber dennoch gehofft, dass sie kürzer sind.
Noch befahrbare zweibrettrige “Entenwege”.
Moltebeeren? Sieht zumindest so aus.
Du Papa, wieso heißt das nochmals Entenweg? Weil es auch den Enten zu blöd und vor allem zu schmal ist, hier darauf herumzuwatscheln…
Die meiste Zeit muss geschoben werden, ca 4 km, aber wider Erwarten waren die Kinder sehr sehr positiv und fanden es sogar lustig. Landschaftlich war es wunderschön, mitten in der Seen- und Moorlandschaft.
Wir brauchen nach dieser MTB-Schiebepartie ein Erfolgserlebnis. Auf in den Wald, vielleicht finden wir was. Hier gibt es Heidelbeeren ohne Ende!
Sogar einen Tschernobyl-Pilz haben wir gefunden.
njam!
Am nächsten Morgen wird feierlich die “Let`s see the world – School” eröffnet. Es stand Rechnen, Deutsch und Länderkunde am Programm. “Das ist gemein, wir haben Ferien!” – wen interessiert das? =)
Nur zum Basteln müssen sie nicht gezwungen werden.
admin Allgemein

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