Weil wir ja nur wenige Vorurteile haben, wollten wir auch so schnell wie möglich durch Polen durch… ich hab mich geirrt, Polen ist nicht nur riesig, sondern auch ein schönes Land, mit tollen Ecken, die vielfach noch naturbelassen und unverbaut sind. Die Leute sind sehr gemütlich und sehr freundlich. Unser Ziel war die Masurische Seenplatte, wo es sich angeblich schön Paddeln lässt. Auf dem Weg dorthin mussten wir aber schon einen Zwischenstopp einlegen – die Distanzen sind etwas länger als bei uns. Auch hier fanden wir schnell ein sehr schönes Plätzchen auf einem Baggersee – ohne Verbotsschilder (park4night App sei Dank).

Standplatz mit Sonnenuntergang u. zwischen zwei Baggerseen u. das gratis und das zweite mal Fürchten, ah Freistehen… aber alles wird gut!!!
schnell noch das neue StandUp Paddel ausprobiert…
naja so cool wie bei Papa sieht es nicht aus…
… das sollte nämlich KneeUP-Paddeln heißen… wofür hat man den Knie? “Kinder, nur schön auf den Knien bleiben!”
kleiner Mann übt auch schon…
ganz die Mama, wird schon werden…

und am nächsten Tag ging es dann noch 500 km weiter nördlich (durch Warschau durch) zur Masurischen Seenplatte zum Paddeln. Langer Weg, der sich lohnte. Im Irgendwo mitten im verlassensten Flecken 20 km waldeinwärts, kommt dann ein 300 Einwohner Ort namens Krutyn wo man auf der Krutyna über 90 km Kanu fahren kann. Und das haben wir dann gleich ausprobiert, allerdings nur 12 km…

Steuermann läßt vor lauter Konzentration seine Wampe raushängen!!!!
nach 5 Minuten: “Mama ich hab Hunger!!!!”
Zum Paddeln war sie ja nicht zu gebrauchen, daher wurde sie als Schiffsfigur gegen böse Wassergeister eingesetzt, aber dann kamen…
Wasserkühe! Auf unserem Rastplatz tauchten plötzlich 44 Kühe auf und wollten auch baden, daraufhin war unsere Schiffsfigur ihren Job gleich wieder los – Versagerin…
Polen nicht Indien, wohlgemerkt!!!!
achja, tolle Landschaft!
sauberes Wasser mit Fischen, wie die GoPro Aufnahme zeigt
schon mal meine Doppelzahnlücke gesehen? “schwau mal, zso szwiele Fischwe”
was ist jetzt mit meinem neuen Job als Schiffsfigur?
Flußplan – wir fuhren bon Krutynski bis Ukta
Am nächsten Morgen noch StandUp-Paddeln im Fluß – während die eine denkt, “Schlammtaucher könnte ich auch werden, so viele Möglichkeiten aber auch!“, motzt der andere “und was soll aus mir mal werden?!
Aus dem Weg da!!! Am Sonntag ist sehr viel los hier.
Für ein so schönes Platzerl wie hier gibts das Einhorn “Fredi” – ein Geschenk von Sabines Freundinnen!
Wir verlassen Polen in Richtung Litauen – so werden die Ortstafeln gekenneichnet…
Unsere Route, bei der man die russische Enklave Kaliningrad umfahren muss. Durch Kaliningrad geht es aufgrund des “Du weißt schon was – Viruses” sowie diversen Visabestimmungen zur Zeit sehr schwer.

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